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Räuchern von Eiche-Massivhölzern Das Räuchern von Eiche-Massivhölzern ist eine Beizung, die durch Reaktion (Oxidation) von Ammoniak mit der natürlichen Gerbsäure des Eichenholzes zustande kommt. Mit dem Räuchern erzielt man Räucher- bzw. Alterungstöne von Graubraun bis Dunkelbraun. Der Räucherton ist reibfest, aber nicht wasserfest. Vor dem Räuchern sind alle Metallteile am Werkstück zu entfernen, da sonst Flecken und Verfärbungen auftreten können. Das Räuchern erfolgt in einer gut verschlossenen Räucherkammer, in der man die Ammoniaklösung (100 ml je m³ Raum) in flachen, metallfreien Gefäßen abdunsten lässt. Alle zu räuchernden Flächen müssen frei aufgestellt oder aufgehängt werden, damit alle Seiten vom Ammoniak erreicht werden können. Die geräucherten Gegenstände nach dem Räuchern 3 bis 4 Stunden an die frische Luft stellen (nicht ins Freie). Dabei entweichen die noch anhaftenden Gase und es bildet sich der endgültige Farbton aus. Je höher die Konzentration der Gerbsäure im Holz und der Ammoniakkonzentration im Räucherraum desto farbtiefer und farbintensiver werden die Farbtöne. Um leichte Färbungen zu erzielen, genügen 2 bis 6 Stunden Einwirkzeit, für dunkle Töne werden 24 bis 36 Stunden Verweilzeit im Räucherraum benötigt. Am besten sollte man den Farbton in einem Vorversuch ermitteln, da die Gerbsäure-Anteile im Holz sehr unterschiedlich sein können. Bei Eichefurnieren empfehlen wir den Einsatz einer geeigneten Beize. Vor allem bei dünnen Furnieren kann Ammoniak bis zur Leimschicht vordringen und diese zerstören. Der Räucherton wirkt bei anschließendem matten Ablackieren am edelsten. Dazu geeignet sind Holzöl, Hartöl, Teaköl, Antikwachs (Bienenwachslösung), Holzwachs flüssig, MONOSIEGEL®N, CLOURETHAN, CLOUCRYL oder DD-Lack SST.
Rohholz-Effekt (Naturholz-Effekt) Soll der natürliche Charakter von unbehandeltem Holz erhalten bleiben, benötigt man einen Klarlack, der das Holz nicht anfeuert. Das natürliche Farbbild wird besonders bei hellen Hölzern wie z. B. Ahorn, Birke, Limba, Esche oder Eiche erhalten, wenn die Oberfläche 2x mit CLOUCRYL Aufhell-Schichtlack lackiert wird. Für besondere Ansprüche steht auch noch ein Spezial-Aufhell-Schichtlack zur Verfügung. Antik-Effekt bei Eiche Durch die Verwendung von CLOU Eiche-Antik-Beize 7142 in Verbindung mit CLOU Nachwaschlösung 7143 erhält man vorwiegend bei spiegelhaltigem Eiche-Massivholz den sehr schönen Farbton einer stark geräucherten Eiche, der zwischen honiggelb und hellbraun liegt. Das Eichenholz wird dabei mit der Eiche-Antik-Beize nach dem üblichen Beizverfahren gebeizt. Dabei färbt sich das Holz im Zusammenwirken mit der im Holz enthaltenen Gerbsäure stark rot-braun, verändert seine Farbe nach 12 Stunden aber noch erheblich. Nadelholz weiß gebeizt Sollen Nadelhölzer weiß gebeizt und mit einem 1K-Wasserlack (z. B. Universal-Schichtlack 9200) ablackiert werden, bietet sich hierfür die Verwendung von UHB Universal-Holzbeize weiß an. Um einen Nadelholz-Beizeffekt zu erhalten, die Universal-Holzbeize weiß 1:1 mit Universal-Holzbeize farblos mischen. Bei Anwendung von CLOU Nadelholzbeize weiß sind als Überzug nur lösemittelhaltige CLOU Holzlacke oder 2K-Schichtlack 9400 zu verwenden. Effektbeize gelaugt/geölt Sollen Nadelhölzer einen "gelaugt/geölten" Beizeffekt erhalten, wird die Beschichtung mit CLOU NADELHOLZBEIZE im Farbton Nr. 27407 empfohlen.
Wellboard farbig gebeizt
Durch die Beschichtung mit CLOU COLORBEIZE oder RUSTIKALBEIZE erhält Wellboard eine gleichmäßige, farbintensive Oberfläche, wobei die Siebstruktur des Holzwerkstoffes erhalten bleibt.
Beim Auftrag der Beize ist auf einen nicht zu satten Farbauftrag zu achten. Durch die anschließende Beschichtung mit CLOUCRYL (2K-PUR-Acrylharzlack) entsteht eine widerstandsfähige, kratzfeste Oberfläche. Zwischen jedem Auftrag ist eine ausreichende Trockenzeit einzuhalten.
Folgender Beschichtungsaufbau führte zu guten Ergebnissen: 1 x CLOU Colorbeize oder Rustikalbeize im Sprizverfahren (Becherpistole) 2 x CLOUCRYL seidenmatt mit Zwischenschliff
Es wird empfohlen, in jedem Fall eigene Anstrichproben durchzuführen. Weitere Informationen zu Wellboard erhalten Sie im Internet unter www.well.de.
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